C. Ryan Smiths Biographie und Wahlprogramm

Biographie

C. Ryan Smith: Ryans früheste Erinnerungen daran, Teil des Fandoms zu sein, stammen aus der Zeit, als er mit seinem Vater Pokémon und Yu-Gi-Oh! in den frühen Morgenstunden vor der Schule geguckt hat. Er erinnert sich daran, wie er mit den anderen Kindern in seiner Klasse über die Sendungen und Spiele gesprochen und das vertraute Gefühl von Kameradschaft verspürt hat, das wir alle heute spüren. Wenn man ihn fragte, würde er jedoch sagen, dass sein erstes wahres Fandomerlebnis erst Jahre später im Jahr 2008 stattfand. Zu diesem Zeitpunkt hatte er nämlich uneingeschränkten Zugang zum Internet und begann, mit anderen Fans auf Bulbagarden und Fanfiction.net zu interagieren. Ryan begann 2013 während seines ersten Jahres an der Universität zum ersten Mal als freiwilliger Helfer für die OTW (Organisation für Transformative Werke) zu arbeiten; aus persönlichen Gründen verließ er die OTW für eine Weile, bevor er 2015 wieder einstieg. Er studiert auch wieder und arbeitet auf einen Bachelor of Science im Fach Informationstechnologie hin.

Wahlprogramm

1. Warum haben Sie sich entschieden an der Vorstandswahl teilzunehmen?

Für mich ist Fandom ein Ort der Akzeptanz und der Erkenntnisse gewesen; es hat mir geholfen zu erkennen und zu akzeptieren, dass ich ein schwuler Mann bin. Ich würde der Gemeinschaft durch fortwährenden Dienst gerne etwas dafür zurückgeben, dass sie mir geholfen hat, einen so wichtigen Teil meiner selbst zu akzeptieren. Über diese persönliche Motivation hinaus habe ich jedoch auch das Gefühl, dass ich Fähigkeiten, Erfahrung und Perspektiven habe, die dem Vorstand und der OTW als Ganzes nützlich sein können. Ich habe während meiner Zeit in der OTW in einer Vielzahl verschiedener Komitees gedient und darüber hinaus in verschiedenen Positionen in fannischen Räumen und akademischen Strukturen gearbeitet. In der OTW war ich für mehr als drei Jahre Teil des “Entwicklung & Mitgliedschaft”-Komitees und ich habe in der Vergangenheit als Tagbändiger und im Kommunikations- und dem “Freiwillige & Rekrutierung”-Komitee gearbeitet. Darüber hinaus habe ich das Gefühl, einen Punkt in meinem Leben erreicht zu haben, an dem ich von meiner Fähigkeit überzeugt bin, mich für den Vorstand und seine Mission verpflichten und in diesem Rahmen arbeiten zu können — kurz gesagt, die Organisation führen zu können, indem ich die verschiedenen Komitees bei ihrer eigenen Arbeit unterstütze.

2. Welche Fähigkeiten und/oder Erfahrung würden Sie in den Vorstand einbringen?

Durch meinen langjährigen Dienst in der OTW habe ich eine große Vielfalt an Fähigkeiten und Erfahrungen, die ich in meiner Zeit in verschiedenen Komitees gesammelt habe. Ich möchte mein Wissen und meine persönlichen Erfahrungen mit unseren eigenen internen Fundraising-Prozessen, Mitarbeitermanagement-Abläufen, Strategien in der Öffentlichkeitsarbeit und mehr gerne einbringen. Ich glaube, dass ich Einblicke in die verschiedenen Teile der OTW bieten kann, in denen ich gearbeitet habe und einen Beitrag leisten kann, indem ich den Vorstand bei der Organisation und Dokumentation unterstütze. Zudem haben wir sowohl in meinen jetzigen als auch in früheren Komitees eng mit vertraulichen Informationen gearbeitet, deren Handhabung eine häufig unterschätzte, aber essentielle Fähigkeit für ein Vorstandsmitglied ist. Außerdem habe ich durch die Arbeit mit unserem momentanen Set an internen Werkzeugen die Fähigkeit kultiviert, mit großen Gruppen von Menschen und über Komiteegrenzen hinweg arbeiten zu können.

In fannischen Räumen habe ich dabei geholfen, Gemeinschaften zu moderieren und Play-by-post-Rollenspiele zu erschaffen & zu leiten, die die Fähigkeit zur Arbeit mit anderen, der Erstellung detaillierter Dokumentation und dem Erteilen direkter Anweisungen fördern. Während meiner ersten Zeit an der Universität habe ich im AStA gearbeitet und dort mit anderen Partnern zusammengearbeitet, um die Schule durch die Planung von Veranstaltungen und durch die Unterstützung von & dem Dienen als Stimme für Erstsemester zu einem besseren Ort zu machen. In meiner Offline-Arbeit bin ich der letzte Checkpunkt, der sicherstellt, dass zu Geschäftsschluss keine Fehler in unseren Daten vorhanden sind, was mir ein gutes Auge für Details verschafft hat.

3. Wählen Sie ein oder zwei Ziele für die OTW, die Ihnen wichtig sind und an denen Sie gerne während Ihrer Amtszeit arbeiten würden. Warum sind Ihnen diese Ziele wichtig? Wie würden Sie mit anderen zusammenarbeiten, um diese Ziele zu erreichen?

Ein Ziel, auf das ich uns gerne hinarbeiten sehen würde, ist die Vergrößerung des Outreaches, der Kommunikation und der Interaktion sowohl mit unseren Mitgliedern als auch mit der Öffentlichkeit allgemein. Eine relativ einfache Methode, wie wir dies umsetzen könnten, wäre eine Möglichkeit anzubieten, mit der man Neuigkeiten oder Ankündigungen abonnieren könnte, die direkt die OTW betreffen (also Newsletters, Nachrichten vom Vorstand, Ankündigungen über OTW-Projekte, etc), unabhängig von unserer aktuellen Präsenz in den sozialen Medien. Eine weitere simple Art, unseren Outreach in die Öffentlichkeit zu vergrößern, wäre eine verstärkte Präsenz bei Conventions durch den Vorschlag von oder Teilnahme an mehr Panels (das ist tatsächlich etwas, woran wir bereits im “Entwicklung & Mitgliedschaft”-Komitee arbeiten).

Auf höherer Ebene könnten wir dieses Thema durch die Einrichtung einer besseren Möglichkeit zur öffentlichen Interaktion mit BenutzerInnen angehen. Wir haben z.B. zur Zeit bereits einen Chatroom zur öffentlichen Diskussion auf unserer (sehr) alten Chat-Plattform, die weitestgehend ungenutzt bleibt, außer zu Veranstaltungen wie dem International Fanworks Day oder öffentlichen Vorstandssitzungen. Ich fände es großartig, einen Ort zu bieten, an dem BenutzerInnen miteinander und mit uns auf informeller Ebene interagieren können. Das wäre allerdings ein sehr komplexes Vorhaben, da es Recherche von geeigneten Plattformen, die Frage der Moderation, der Verantwortlichkeit und vielem mehr beinhalten würde.

4. Welche Erfahrungen haben Sie mit den Projekten der OTW? Und wie würden Sie mit den jeweiligen Komitees zusammenarbeiten, um diese zu unterstützen und zu stärken? Versuchen Sie eine Reihe unterschiedlicher Projekte zu berücksichtigen, Sie können aber gerne jene besonders hervorheben, mit denen Sie Erfahrung haben.

Die meiste Erfahrung habe ich mit den Projekten der OTW von einem administrativen Standpunkt aus. Die Komitees, in denen ich in der Vergangenheit Mitglied war, waren dafür zuständig, die OTW als Ganzes auf verschiedene Arten zu unterstützen, z.B. durch die Verbreitung von Ankündigungen, Unterstützung in der Rekrutierung und dem Sammeln von Spenden, so dass wir unsere Mission weiterhin verfolgen können. In gewisser Hinsicht ist das Segen und Fluch zugleich. Es kann gut sein, weil es mir hilft, die Organisation auf einer Makroebene zu betrachten, anstatt meinen Fokus auf einen ganz bestimmten Bereich zu legen. Ich habe einen sehr guten Überblick über die Arten der Aufgaben, die all unsere Komitees und Projekte übernehmen, aber ich habe keine persönliche Erfahrung damit, wie unsere Projekte Tag für Tag arbeiten.

Um unsere Komitees effektiv unterstützen zu können, müsste ich mehr über sie lernen, indem ich mir die Zeit nehme, ihre Dokumentation auf unserem internen Wiki zu lesen und einen Einblick in ihren momentanen Austausch mit dem aktuellen Vorstand zu gewinnen. Neben einem besseren Kennenlernen der Komitees und ihrer täglichen Arbeit halte ich es für die beste Art der Unterstützung, dem zuzuhören, was sie uns sagen. Unsere Komitees sind nur mit erfahrenem Personal besetzt, oder denen, die ein Training durchlaufen, um genau dieses Level zu erreichen. Sie alle wissen am besten, wie sie ihre eigene Arbeit erledigen können. Der Vorstand kann natürlich unterstützen, indem er Vorschläge macht oder direktere Unterstützung anbietet, aber es ist letztendlich Aufgabe der Komitees selbst, neue Ideen und Veränderungen umzusetzen.

5. Wie würden Sie Ihre Arbeit als Vorstand mit anderen Tätigkeiten innerhalb der OTW vereinbaren? Oder planen Sie die Übergabe Ihrer anderen Tätigkeiten, um sich auf die Vorstandsarbeit zu konzentrieren? Wie werden Sie vorgehen?

Ich habe aus mehreren Gründen nicht vor, von meiner Mitgliedschaft im “Entwicklung & Mitgliedschaft”-Komitee zurückzutreten. Es gibt noch so viele Dinge, die ich persönlich erreichen möchte und mehrere aufregende neue Dinge, an denen wir als Komitee arbeiten. Außerdem müssen Mitglieder des Vorstandes während ihrer Amtszeit aktives Mitglied eines OTW-Komitees sein. Tatsächlich würde ich, wenn es Zeit und Möglichkeiten in Kombination mit der Vorstandsarbeit zulassen, gerne in einem anderen Komitee mitarbeiten, um meine Blickwinkel innerhalb der Organisation zu erweitern und Dinge aus neuen Perspektiven sehen zu können. Meine erste Priorität wären jedoch meine aktuelle Komiteearbeit und meine Arbeit als Vorstandsmitglied — ich würde mich lieber zu 100% diesen beiden Dingen verschreiben, als zu riskieren, dass ich meine Ressourcen zu dünn verteile, indem ich mehr auf mich nehme, als ich leisten kann.

Was die Balance der Arbeitsbelastung angeht, würde ich meinen Einsatz von Google Calendar ausweiten, um Deadlines, Meetings und andere zeitlich gebundene Arbeit im Blick zu behalten (was ich bereits für mein reales Leben und die akademische Arbeit tue). Darüber hinaus würde ich Werkzeuge wie Trello nutzen, um den Überblick über meine persönlichen Aufgaben zu behalten, an denen ich arbeite. Meine Offline-Arbeit lässt mir relativ viel Zeit, in der ich frei an beliebigen Dingen arbeiten kann; das könnte ich nutzen, indem ich meinen Laptop mitnehme und in meiner freien Zeit an OTW-Aufgaben arbeite.